Ich mag mein Oberhausen

Kulturelle Vielfalt für Oberhausen

Aufgrund ihrer finanziellen Lage musste sich die Stadt Oberhausen in der Vergangenheit auf bestimmte Kultursparten konzentrieren. In diesen ausgewählten Bereichen verfügen wir heute über ein attraktives und anspruchsvolles Kulturangebot, auf das die Oberhausenerinnen und Oberhausener stolz sind:

Das Theater, die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen, die Internationalen Kurzfilmtage und der Gasometer sind feste Bestandteile des Kulturangebots der Metropole Ruhr, auf die wir weder verzichten können und noch wollen.

Musikschule, VHS, Stadtbibliothek und Gedenkhalle bieten Kindern und Erwachsenen vielfältige Angebote der kulturellen Bildung. Auch die soziokulturellen Zentren Altenberg, Druckluft, Ruhrwerkstatt und K 14 bereichern das kulturelle Leben in Oberhausen. Seit langem schon leisten sie mit geringer städtischer Unterstützung aber mit umso mehr ehrenamtlichem Engagement unschätzbare Arbeit. Und schließlich konnten wir in Oberhausen auch zahlreiche private Initiativen und Kulturanbieter etablieren und halten: Centro, Ebertbad, Kleinstädter Bühne, Niebuhrg sind nur einige Beispiele dafür.

Ohne seine vielfältige Kulturlandschaft ist Oberhausen auf Dauer nicht überlebensfähig. So sehr wir attraktive kommerzielle Angebote schätzen und fördern, bleibt es unsere Überzeugung, dass eine lebendige Kulturlandschaft immer auch auf öffentliche Bildungs- und Kulturangebote angewiesen ist.

Die kommunalen Investitionen in den Bereichen Kultur und Soziokultur betrachten wir nicht bloß als freiwillige Aufgaben, sondern als unverzichtbaren Beitrag für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt. Unseren Kindern sind wir es schuldig, die Lebensqualität in Oberhausen auch in kultureller Hinsicht zu erhalten und weiter zu entwickeln. Dabei haben unsere städtischen Kulturinstitute längst bewiesen, dass sich innovative und hochwertige Kulturangebote auch in Zeiten knapper Kassen nicht nur erhalten, sondern sogar ausbauen lassen:

  • Das Theater ist und bleibt auch unter dem neuen Intendanten Peter Carp das Aushängeschild des Oberhausener Kulturlebens mit überregionaler Ausstrahlung. Ob populärer Klassiker oder spektakuläre Erstaufführung - immer wieder gelingen dem engagierten Ensemble Theaterereignisse, die Publikum und Kritiker gleichermaßen begeistern. Für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ist das Theater kein Luxus, der dem Rotstift der Kommunalaufsicht geopfert werden könnte, sondern ein notwendiger Bestandteil des Kulturangebots in Oberhausen.
     
  • Die Volkshochschule ist unsere kommunale Universität für Jedermann. Sie steht allen Bürgerinnen und Bürgern offen, die sich aus beruflichen oder privaten Gründen weiterbilden möchten. Sie macht "lebenslanges Lernen" für viele Menschen überhaupt erst möglich. Wir werden dafür sorgen, dass die Volkshochschule trotz der angespannten Haushaltslage auch weiterhin ein breites und fundiertes Unterrichtsprogramm anbieten kann. Die ständige Optimierung der Angebote wollen wir dabei partnerschaftlich begleiten.
     
  • Immer mehr Kinder und Jugendliche möchten ein Musikinstrument spielen lernen. Dank der städtischen Musikschule, lässt sich dieser Wunsch auch für jene Kinder erfüllen, deren Eltern keinen teuren Privatunterricht bezahlen können. Durch den Umzug der Musikschule an den neuen Standort im Gewerbegebiet Lipperfeld hat sich die räumliche Situation erheblich verbessert. Auch in den kommenden Jahren werden wir der musischen Bildung in Oberhausen einen hohen Stellenwert einräumen..
     
  • Die Bibliothek mit ihren Schulbibliotheken ist eine kulturelle Erfolgsgeschichte. Keine kulturelle Einrichtung wird so stark genutzt wie unsere Büchereien. Mit vielfältigen Aktionen fördert die Bibliothek die Lesebereitschaft und Lesefähigkeit besonders von Kindern und Jugendlichen. Die im Rahmen der Spardiskussionen vorgeschlagene Zentralisierung der Bücherei und die geforderte Schließung von Schulbüchereien lehnen wir ab. Stattdessen werden wir der Bibliothek mit dem Umbau des Bert-Brecht-Hauses verbesserte räumliche Bedingungen schaffen und so auch die inhaltliche Qualität der Arbeit weiter verbessern.
     
  • Die Internationalen Kurzfilmtage sind weltweites Aushängeschild der Stadt Oberhausen. Sie haben sich stets an Veränderungen der Film- und Medienlandschaft angepasst und waren dabei Vorreiter für wichtige Entwicklungen im Filmbereich. Für uns sind die Internationalen Kurzfilmtage ein unverzichtbarer Bestandteil der Oberhausener Kulturlandschaft.
     
  • Wir sind stolz auf unsere Gedenkhalle. Sie leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen auch in Oberhausen. Der Umbau und die Modernisierung der Gedenkhalle wird die Qualität dieser erfolgreichen Arbeit weiter verbessern. Wir werden hier ein hochwertiges und interessantes Angebot schaffen, damit sich insbesondere junge Menschen mit der Geschichte dieser Stadt beschäftigen. So wird die Gedenkhalle auch weiterhin einen Beitrag leisten, dass menschenverachtende Einstellungen in Oberhausen nicht Fuß fassen können.
     
  • Die Ludwig-Galerie im Schloss Oberhausen erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Ihre Ausstellungen finden immer größeren Zuspruch. Neben der hohen Qualität der Ausstellung trägt auch der Umbau des Schlosses hierzu bei. Wir werden die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Stiftung Ludwig fortsetzen, die die Galerie zu einem der führenden Kunststandorte der Region macht.
     
  • Der Gasometer ist nicht nur das Wahrzeichen der Region, er ist auch einer der schönsten und erfolgreichsten Ausstellungsorte Deutschlands. Zudem ist er wichtiger Bestandteil des Tourismusstandortes Oberhausen und trägt so auch entscheidend zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen bei. Mit "Sternstunden" beheimatet der Gasometer zurzeit eine der erfolgreichsten und beeindruckendsten Ausstellungen seiner Geschichte. Der Gasometer wird eine der Hauptattraktionen der Kulturhauptstadt 2010. Wir wollen seine Attraktivität durch den Umbau des Eingangsbereichs weiter steigern und auch in Zukunft für herausragende Ausstellungen sorgen.
     

Ein besonderes Anliegen der Sozialdemokratie war und ist es, Kultur und Bildung allen Menschen zugänglich zu machen. Für ein soziales und demokratisches Gemeinwesen ist es unverzichtbar, allen Bürgerinnen und Bürgern, unabhängig von deren finanzieller Situation, Möglichkeiten zur kulturellen Entfaltung anzubieten. Deshalb wollen wir zukünftig noch mehr auf die kulturelle Teilhabe jener Menschen hinarbeiten, die aufgrund ihrer Lebensumstände üblicherweise nur selten den Zugang zu Kultur- und Bildungsangeboten finden.

Dazu werden wir mit der Einrichtung einer Jugendkunstschule im "Haus der Jugend" die bestehenden Kulturangebote für Kinder und Jugendliche vernetzen und neue Angebote erarbeiten. Diese sollen sich insbesondere an solche Bürgerinnen und Bürger richten, die unsere Kulturangebote bisher nur schwer erreicht haben. Wir wollen ihnen die Unterstützung und die qualitativ hochwertigen Angebote zur Verfügung stellen, die sie brauchen, um ihre kulturellen Fähigkeiten zur Entfaltung zu bringen. Bei der Entwicklung entsprechender Angebote wollen wir insbesondere die Jugendlichen in Oberhausen aktiv teilhaben lassen.

Daneben ist uns vor allem die interkulturelle Öffnung der kommunalen Kultur- und Bildungsangebote ein wichtiges Anliegen. Wir legen Wert darauf, dass alle Bürgerinnen und Bürger in Oberhausen unabhängig von ihrem ethnischen und kulturellen Hintergrund von den städtischen Kultur- und Bildungsangeboten erreicht werden. Die kulturelle Vielfalt unser Stadt und der Metropole Ruhr wollen wir als Chance für die zukünftige Entwicklung Oberhausens begreifen und nutzen. Deshalb verpflichten wir uns einer Kulturlandschaft, die alle Lebenswelten unserer Stadt mit einbezieht.

Neben ihrem bildungspolitischen Auftrag, sehen wir es auch als Aufgabe der städtischen Kultureinrichtungen, gesellschaftliche Entwicklungen kritisch zu begleiten, Denkanstöße zu geben und damit ein kreatives und offenes Klima in unserer Stadt zu schaffen. Den entscheidenden Beitrag dazu leisten die Oberhausenerinnen und Oberhausener selbst, die aus eigener Kraft soziokulturelle Angebote auf den Weg bringen und mit viel Engagement verwirklichen. Solche Projekte werden wir auch weiterhin mit allen uns zur Verfügung stehend Mitteln unterstützen.

Der Ausbau des Ganztagsunterrichts hat erhebliche Auswirkungen auf die Arbeit der Kulturvereine in unserer Stadt. Noch können sie die Chancen, die sich aus dem Offenen Ganztagsunterricht für sie ergeben, nicht voll ausschöpfen. Nach dem Vorbild der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen den Offenen Ganztagsschulen und dem Stadtsportbund streben wir daher auch für die Kulturvereine eine solche Kooperation an.

Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wollen Oberhausen auch in Zukunft ein Kulturangebot erhalten, das den Menschen Raum bietet, sich jenseits kommerzieller Interessen zu entfalten und sich in vielfältigen Formen künstlerisch und kreativ auszudrücken. Daher werden wir uns allen Auflagen der Kommunalaufsicht widersetzen, die weitere Einsparungen im Kultur- und Bildungsbereich vorsehen.

Positionen:
Von A bis Z

A B C D E F G
H I J K L M N
O P Q R S T U
V W X Y Z

Links

SPD Oberhausen

zur Website des SPD-Unterbezirks Oberhausen

Download

Laden Sie sich hier das Gasometer-Logo herunter:
A3 [JPG 3,4 MB]
A4 [JPG 2,2 MB] 
SPD-Unterbezirks Oberhausen
Schwartzstraße 52 | 46045 Oberhausen
Tel.: 0208 - 2 33 34 | Fax: 0208 - 80 29 52
Unbenanntes Dokument