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Wirtschaftskrise

Die dramatischen Auswirkungen, die die aktuelle Wirtschaftskrise auf viele Menschen in unserer Stadt hat, beschäftigen uns täglich. Der drohende Verlust des Arbeitsplatzes drängt für viele Oberhausener Bürgerinnen und Bürger andere Probleme des Alltags plötzlich an den Rand. Seit Monaten unternehmen wir deshalb alles, was in unseren Handlungsmöglichkeiten liegt, um die Folgen der Wirtschaftskrise für Oberhausen so gering wie nur irgend möglich zu halten. 

Seit 2005 haben wir die Arbeitslosenquote von über 15 Prozent bis zu Beginn der aktuellen Weltwirtschaftkrise deutlich bis auf 11,4 Prozent gesenkt. Den aktuellen Belastungen durch die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise müssen wir in Oberhausen offensiv begegnen, um die negativen Folgen für den Arbeitsmarkt unserer Stadt so weit wie möglich abzuschwächen. Dazu verfügen neben unserer Wirtschaftsförderung WFO und der Agentur für Arbeit auch die Beschäftigungsförderung Oberhausen und die kommunalen Jobcenter der Arge SODA über die nötigen Instrumente und Finanzmittel.

Zu unseren unmittelbaren Möglichkeiten zählt die entschlossene, schnelle und tatkräftige Umsetzung des Konjunkturpakets II der Bundesregierung mit seinen rund 25 Millionen Euro an Investitionsmitteln für Oberhausen. Bis zum Sommer 2009 haben wir bereits zwei von drei Teilpaketen des Investitionsprogramms im Rat zur Entscheidung gebracht. Gemeinsam haben Rat, Verwaltung und OGM große Anstrengungen unternommen, damit die Oberhausener Handwerker und Mittelständler möglichst zeitnah von öffentlichen Aufträgen profitieren können. Das sichert Arbeitsplätze in der Krise.

In den letzten Monaten bestimmen Wirtschaftsthemen noch stärker als vor der Krise die kommunalpolitische Arbeit. Vor allem unser Oberbürgermeister Klaus Wehling hält intensiven Kontakt zu den Unternehmern und Betriebsräten in Oberhausen. In enger Zusammenarbeit zwischen ihm, der Stadtverwaltung, der Arbeitsverwaltung und der Wirtschaftsförderung werden vielfältige Hilfen geprüft und umgesetzt, damit Oberhausener Unternehmen in der Krise keine oder nur wenige Arbeitsplätze abbauen. Dabei kommt dem Instrument der Kurzarbeit große Bedeutung zu.

Wenn es uns in der Krise gelingt, Arbeit zu erhalten und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu qualifizieren, schaffen wir damit beste Chancen für die wirtschaftliche Zukunft unserer Stadt - und zwar gleichermaßen für die Oberhausener Unternehmen wie für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dafür stehen wir, dafür arbeiten wir jeden Tag seit Beginn der Krise!

 

 

 

 

 

 

 

 

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