Wirtschaftsförderung
Strukturwandel und Globalisierung haben die Bedingungen für eine erfolgreiche Wirtschaftsförderung stark verändert. Darauf haben wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten mit der Neuordnung der Wirtschaftsförderung in Oberhausen reagiert. Die zahlreichen kommunalen Aktivitäten wurden in der Wirtschaftsförderung Oberhausen GmbH (WFO) gebündelt und im Rahmen der Entwicklungsgesellschaft Neu Oberhausen (ENO) eine enge Zusammenarbeit mit der Oberhausener Wirtschaft etabliert. Wir werden das ehemalige Werksgasthaus zum "Zentrum für Wirtschaftsförderung" ausbauen, um Unternehmern Unterstützung aus einer Hand anzubieten. Neben der städtischen Wirtschaftsförderung und der Entwicklungsgesellschaft Neu Oberhausen sollen dort die Tourismus und Marketing GmbH, die Unternehmensverbandsgruppe und unternehmensnahe Dienstleistungen angesiedelt werden.
Im Zuge dieser aktiven Wirtschaftsförderung konnten bereits zahlreiche Maßnahmen zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen realisiert werden. Dadurch wird die Stadt Oberhausen nicht nur ihrer arbeitsmarktpolitischen Verantwortung gerecht, sondern trägt auch selbst dazu bei, ihr Gewerbesteueraufkommen langfristig zu erhöhen und damit ihr Haushaltsdefizit zu vermindern. So konnten die Gewerbesteuereinnahmen auch dank unserer erfolgreichen Wirtschaftsförderungspolitik von 36,8 Mio. Euro im Jahr 2003 auf einen Höchststand von 103,9 Mio. Euro im Jahr 2008 gesteigert werden.
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