Umweltschutz
Unseren Kindern und uns eine lebenswerte Zukunft in sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht zu schaffen und zu erhalten - so haben wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten das Prinzip der nachhaltigen Entwicklung für Oberhausen verstanden. Um dies zu verwirklichen, setzen wir auf eine ausgewogene Stadtentwicklung, die das soziale Zusammenleben, die Umweltbedingungen im Wohnumfeld und die Belange des Natur- und Umweltschutzes mit den Lebens- und Arbeitsmöglichkeiten und der Schaffung von Arbeitsplätzen in Einklang bringt.
Wir halten es für notwendig, die Bürgerinnen und Bürger aktiv an diesem Abstimmungsprozess zu beteiligen und stehen daher für schnelle und anschauliche Information über Umweltdaten und den weiteren Ausbau von Beratungsangeboten, zum Beispiel in den Bereichen Abfallentsorgung und Regenwasserversickerung.
Zentrale Aufgabe der kommunalen Umweltpolitik bleibt die Sicherung einer verlässlichen und umweltfreundlichen Abfallwirtschaft, die durch Angebote zur Müllvermeidung und Wiederverwertung und durch eine umweltverträgliche Entsorgung dem Grundsatz der Nachhaltigkeit gerecht wird. Darüber hinaus muss die kommunale Abfallwirtschaft in der Lage sein, die Sauberkeit unserer Stadt zu gewährleisten. Zu Recht legen viele Oberhausenerinnen und Oberhausener großen Wert auf ein sauberes und ansprechendes Erscheinungsbild der Straßen und Plätze. Um dies jederzeit sicher stellen zu können, müssen Stadt und Bürger gleichermaßen einen Beitrag leisten - die Stadt mit den entsprechenden Reinigungsdiensten, die Bürgerinnen und Bürger mit verantwortungsbewusstem Verhalten.
Ein weiteres wichtiges Anliegen meiner Umweltpolitik ist die Bewältigung der durch Lärm verursachten Umweltverschmutzung. Insbesondere der Verkehrslärm belastet viele Bürgerinnen und Bürger in Oberhausen. Ich strebe deshalb eine gesamtstädtische Lärmminderungsplanung an, deren Schwerpunkt auf den Lärmschutzmaßnahmen für die Anwohner der Betuwe-Linie liegen muss. Ich werde mich dafür einsetzen, dass Bahn, Bund und Land ihrer Pflicht zum Schutz der Oberhausener Bürgerinnen und Bürger nachkommen.
Ich bin der Überzeugung, dass auch Oberhausen seinen Beitrag zur Bewältigung des Klimaproblems leisten muss. Wir dürfen uns nicht auf allgemeinen Mitmach-Appellen ausruhen, sondern müssen mit gutem Beispiel und konkreten Handlungskonzepten vorangehen. Umweltschutz, schonender Ressourcen-Einsatz und Nachhaltigkeit sind für mich wichtige Kriterien für das kommunalpolitische Handeln in Oberhausen. Deshalb wird der Energiebedarf aller kommunalen Gebäude auf den Prüfstand gestellt und bei allen Bauvorhaben die Möglichkeit von Energiesparmaßnahmen berücksichtigt. Gemeinsam mit dem örtlichen Energieversorger arbeiten wir außerdem daran, das Angebot für die Versorgung mit umweltfreundlichen Energien zu erweitern. Dafür wird das bereits jetzt beispielhafte Fernwärmenetz ausgebaut und in Sterkrade ein Biomasseheizkraftwerk durch die EVO errichtet.
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