Tourismus fördern
Der Tourismus gehört zu den wichtigsten Standbeinen der Oberhausener Wirtschaft. Mit zahlreichen Attraktionen, wie Centro, Gasometer, SeaLife Großaquarium und Musicaltheater hat sich unsere Stadt zu einem der touristischen Anziehungspunkte im Ruhrgebiet entwickelt. Die Zahl der Übernachtungen in Oberhausen hat sich seit 1994 von knapp 50.000 auf heute fast 250.000 verfünffacht. Gleichzeitig haben die jährlichen Umsätze im Tourismusbereich einen Betrag von 300 Millionen Euro überschritten. Diese Erfolge konnten vor allem deshalb erreicht werden, weil die SPD in Oberhausen die Tourismusförderung als einen zentralen Bestandteil des kommunalen Strukturwandels begriffen und konsequent umgesetzt hat.
Das anstehende Kulturhauptstadtjahr 2010 wollen wir nutzen, um nachhaltig auf den Tourismusstandort Oberhausen aufmerksam zu machen.
Wir Oberhausener waren es, die dafür gestritten haben, dass im Kulturhauptstadtjahr ein einziges Besucher-Informationszentrum auf Zollverein in Essen nicht ausreicht. Denn das Ruhrgebiet ist eine Städtelandschaft.
Der Bau eines von fünf großen Besucherzentren der Kulturhauptstadt in der Neuen Mitte ist das Ergebnis dieser Anstrengungen. Ergänzt wird das Besucherzentrum durch zwei so genannte Info-Lounges: Eine am Gasometer, eine zweite in der Tourist-Info am Hauptbahnhof.
Mit dem Besucherzentrum erhalten Oberhausens Gäste eine attraktive Anlaufstelle, um sich über das Angebot bei uns und in den Nachbarstädten zu informieren. Zugleich werden die Besucher der Info-Zentren in Duisburg, Essen, Bochum und Dortmund darauf hingewiesen, wie sehr sich ein Besuch in Oberhausen lohnt. Das ist ein wichtiger Schritt für den weiteren Ausbau des Tourismus-Standortes Oberhausen.
Der Oberhausener Beitrag zur Kulturhauptstadt Ruhrgebiet steht dabei unter dem Motto "Populär und Spektakulär!" Dieser Devise fühlen wir uns verpflichtet. Ein Höhepunkt dabei ist sicherlich die Eröffnung der Ausgrabungsstätte an der Antony-Hütte. Darüber hinaus werden wir uns im Rahmen unserer Möglichkeiten dafür einsetzen, dass sich auch der Gasometer im Kulturhauptstadtjahr mit einer spektakulären Ausstellung präsentieren kann.

