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Sterkrade

Die Entwicklung der Sterkrader Innenstadt ist ein Musterbeispiel für gelungenen Strukturwandel. Der Sterkrader Stadtkern war durch den Rückzug der Schwerindustrie mit riesigen innerstädtischen Brachflächen und dem zuletzt verwaisten GHH-Verwaltungsgebäude enorm belastet. 

Wir haben diese große Hypothek als Chance begriffen und mit zielgerichteten Entscheidungen für Hirsch-Center, Sterkrader Tor und Technisches Rathaus neue Arbeitsplätze, neue Attraktivität und eine sinnvolle Ergänzung der Innenstadt ermöglicht. Mit dem Bau von alten- und generationengerechten Wohnungen, mit einem zusätzlichen Kindergarten, neuen Wegeverbindungen und einem Parkhaus auf dem Gelände hinter dem Technischen Rathaus findet die Aktivierung der letzten großen innerstädtischen Brachfläche in naher Zukunft ihren Abschluss.

Dennoch gilt es, beharrlich weiterzuarbeiten: Mit dem Neubau der Ost-/Westrampe haben wir ein Verkehrsnadelöhr beseitigt. Mit dem Ausbau der Von-Trotha-Straße und der Holtener Straße werden wir den Verkehr weiter optimieren.

Der Erhalt bzw. die Modernisierung des DB-Haltepunktes "Sterkrader Bahnhof" bleibt eine wichtige Forderung der SPD Oberhausen. Dies umfasst auch einen barrierefreien Zugang der Bahnsteige, insbesondere auch für die Regionalzüge in Richtung Duisburg und Düsseldorf.

Im Einklang mit anderen sozial orientierten Projekten werden wir das Thema "Wohnen und Leben in der Innenstadt" konsequent weiter entwickeln. Wir werden den Handel zielgerichtet unterstützen und - wo notwendig - Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Das Highlight im Sterkrader Veranstaltungskalender, die Kirmes, wollen wir auf ihrem attraktiven Niveau halten.

Ein wesentliches Projekt für Sterkrade ist der Umbau der Emscher. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern werden wir dieses Jahrtausendprojekt begleiten und darauf achten, dass es als echte Chance für eine nachhaltige Stadtentwicklung genutzt wird.

Auch vom Thema Betuwe-Linie ist Sterkrade wie nahezu die gesamte Stadt einschneidend betroffen. Die Stadt hat dabei zwar keine direkte Entscheidungskompetenz. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten werden aber dafür Sorge tragen, dass sie in Form einer Anwaltschaft Verantwortung übernimmt und ein enges Bündnis mit den Bürgerinnen und Bürgern sucht. Lärmschutz, eine vernünftige Perspektive für den Verkehrsfluss, die Betriebssicherheit und den Nahverkehr - das sind die Gesichtspunkte unter denen wir die Umsetzung der Betuwe-Linie kritisch begleiten werden.

Der Dreiklang von "Leben, Wohnen und Arbeiten" ist in den liebens- und lebenswerten Sterkrader Stadtteilen von Schmachtendorf, Holten, Sterkrade-Mitte über Buschhausen bis zur Weierheide erfahrbar. Auch in Zukunft werden wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten Arbeitsplätze schaffen, Industrie erhalten und ausbauen, Gewerbe- und Wohnungsbau ermöglichen und lebenswerte Stadtteile gestalten. Dabei werden wir die Erkenntnisse aus der Bürgerbeteiligung am Stadtentwicklungskonzept aufgreifen, in einem offenen Dialog gewichten und umsetzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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