Migrantinnen und Migranten
Zuwanderung und Integration gelingen und scheitern in den Stadtteilen und Nachbarschaften, in den Schulen und auf den Spielplätzen, am Arbeitsplatz und im Stadtpark. Wir betrachten die Kommune daher als den Ort und den Motor von Integration. Wir sind uns bewusst, dass Zuwanderung immer das Risiko des Scheiterns in sich birgt: Soziale Spannungen können ebenso die Folge von Zuwanderung sein wie gettoisierte Wohngebiete oder die dauerhafte Abhängigkeit ganzer Bevölkerungsgruppen von öffentlichen Transferleistungen.
Zuwanderung eröffnet Oberhausen aber auch große Chancen, etwa die Entwicklung einer vielfältigen und facettenreichen Stadtkultur oder positive demografische Effekte. Eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür, dass Zuwanderung und Integration in unserer Stadt gelingen können, ist die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger.
In erster Linie gehört dazu die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen in Oberhausen an Bildung und Beschäftigung. Der Schlüssel zu schulischer und beruflicher Qualifikation und damit zum Arbeitsmarkt ist dabei vor allem der Erwerb der deutschen Sprache. Daher haben wir ein kommunales Integrationskonzept beschlossen, in dem die Sprachförderung einen Schwerpunkt bildet. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben damit bewiesen, dass wir uns für die Kinder und Jugendlichen aus Einwandererfamilien stark machen und deren Entwicklungschancen verbessern wollen. Es gilt nun, dieses Konzept zur besseren Integration von Migrantinnen und Migranten umzusetzen und konsequent weiterzuentwickeln. Wir sind bereit, dazu mit allen Partner und Fachbereichen zusammenarbeiten, die das gleiche Ziel verfolgen wie wir: Chancengleichheit.

