Energiesparen
Wir sind der Überzeugung, dass auch Oberhausen seinen Beitrag zur Bewältigung des Klimaproblems leisten muss. Dafür beschränken wir uns nicht auf allgemeine Mitmach-Appelle, sondern gehen mit gutem Beispiel und konkreten Handlungskonzepten voran. Neben der umweltgerechten Ausrichtung unserer Verkehrspolitik, haben wir es uns vor allem zur Aufgabe gemacht, den Energieverbrauch der städtischen Einrichtungen zu senken. Deshalb stellen wir den Energiebedarf aller kommunalen Gebäude auf den Prüfstand und berücksichtigen bei allen Bauvorhaben die Möglichkeit von Energiesparmaßnahmen.
Darüber hinaus beinhaltet unsere Klimaschutzpolitik Folgendes:
- Ausbau der "Solarstadt Oberhausen" mit Solarsiedlung Holten, Solarschule am Hans-Sachs-Berufskolleg sowie bedeutenden Photovoltaik-Anlagen bei STOAG, städtischen Bädern, Lebenshilfe, bei Betrieben und privaten Bauherrn.
- Weiterentwicklung unseres Umwelt-Netzwerkes mit dem Fraunhofer Institut Umsicht, dem Umwelt-Zentrum Ruhr der Handwerkskammer Düsseldorf, Technologiezentrum Umweltschutz usw.
- Stärkung des beispielhaften innerstädtischen ÖPNV-Angebotes und Ausbau des Radwegenetzes (Oberhausen zählte schon zweimal zu den "Top Drei" der fahrradfreundlichsten Großstädte Deutschlands.)
- Ausbau des Fernwärmenetzes und Planung eines Biomasse-Heizkraftwerkes durch die EVO zur CO²-Einsparung und ressourcenschonenden Energieerzeugung.
- Entwicklung eines gesamtstädtischen Lärmminderungsplanes mit den Schwerpunkten "Beeinträchtigungen durch Eisenbahn und Autobahn".
- Sicherung und Ausbau des innerstädtischen Parkstadt-Charakters mit seinen positiven Auswirkungen auf Mikro-Klima und Lebensqualität.

