Ich mag mein Oberhausen

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Chancen

Aus unserem Bekenntnis zu den sozialdemokratischen Grundwerten von Solidarität, Freiheit und Gleichheit erwächst uns eine unmittelbare Verpflichtung zum Handeln. Es liegt in unserer politischen Verantwortung, die Lebensbedingungen der Menschen in Oberhausen so zu gestalten, dass sie ihr Leben unter gerechten Bedingungen selbstbestimmt gestalten können und sie zugleich - wenn nötig - die solidarische Hilfe der Gemeinschaft erfahren. Daher gehört die Verwirklichung von Chancengleichheit und sozialer Gerechtigkeit zu den maßgeblichen Zielen sozialdemokratischer Politik für Oberhausen. 

Chancengleichheit bedeutet dabei, allen Menschen die Möglichkeit zu schaffen, aus ihren individuellen Neigungen und Fähigkeiten, das für Sie Beste zu machen. Grundvoraussetzung dafür ist es, Benachteiligungen jeder Art abzubauen. Niemand in Oberhausen darf auf Grund seines ethnischen oder kulturellen Hintergrunds, wegen seines Geschlechts oder seiner sexuellen Identität, seines Alters oder auf Grund einer Behinderung benachteiligt werden - niemand darf schlechtere Lebenschancen auf Grund seines Wohnortes oder wegen des Geldbeutels seiner Eltern haben.

Wer darüber hinaus die Hilfe der Gemeinschaft braucht, soll sie in der solidarischen Stadtgesellschaft Oberhausen als Hilfe zur Selbsthilfe, als Voraussetzung für ein menschenwürdiges Leben bekommen. Die Forderung nach Chancengleichheit und sozialer Gerechtigkeit haben somit nichts zu tun mit Gleichmacherei, im Gegenteil. Sie sind ein Bekenntnis zu einer Gesellschaft, in der sich die Menschen unter gerechten Bedingungen frei und selbstbestimmt verwirklichen können.

Benachteiligung ist ein komplexes Problem, dass viele Personengruppen (wie etwa Frauen, Familien, Kinder, Jugendliche, Senioren, Migranten und andere) in vielen verschiedenen Lebenslagen (zum Beispiel Armut, Arbeitslosigkeit, Behinderung, Bildung, Gesundheit, Kultur, etc.) betrifft. Nach wie vor haben Frauen in unserer Gesellschaft schlechtere Chancen als Männer, Menschen mit geringem Einkommen haben weniger soziale Teilhabe und schlechtere Bildungschancen, Migrantinnen und Migranten sind häufig nicht ausreichend integriert und von politischer Mitbestimmung ausgeschlossen. Die Verwirklichung gleicher Chancen muss daher als eine Querschnittsaufgabe aller Politikfelder begriffen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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