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Armut bekämpfen

Auch in unserem reichen Land gibt es Armut. Menschen mit geringen finanziellen Möglichkeiten sind auf ein umfassendes Angebot an öffentlichen Dienstleistungen angewiesen, um ihr Recht auf gesellschaftliche Teilhabe angemessen wahrnehmen zu können. Büchereien, Hallenbäder, Freizeitangebote wie das Tiergehege und ein attraktives Angebot im öffentlichen Nahverkehr sind gerade für jene Menschen von großer Bedeutung, die nicht zu den Besserverdienenden gehören. Daher braucht unsere Stadt diese Angebote als notwendigen Teil ihrer Infrastruktur und wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten werden für ihren Erhalt kämpfen! 

Insbesondere die schlechtere gesundheitliche Lage von Menschen in Armutssituationen erfordert unsere besondere Aufmerksamkeit. Wir legen deshalb neben der Gesundheitsprävention und -information der vergangenen Jahre einen Schwerpunkt auf die Verbesserung der Gesundheitssituation in besonderen Stadtteilen und sprechen verstärkt Menschen an, die in einem Umfeld leben, das ihre Bildungschancen beeinträchtigt.

Zur gezielten Armutsbewältigung bedarf es darüber hinaus zusätzlicher Hilfsangebote wie etwa finanzielle Unterstützungsleistungen, Beratungsangebote und kostenlose Dienstleistungen. Die Oberhausener Tafel, der Mittagstisch für Kinder, der Treffpunkt für Wohnungslose, der Oberhausen-Pass, die ärztliche Versorgung von wohnungslosen Menschen und die Schuldnerberatung sind nur einige Beispiele dafür wie Vereine, Wohlfahrtsverbände und die Stadt selbst Solidarität in Oberhausen konkret erfahrbar machen. Diese Initiativen haben auch weiterhin unsere volle Unterstützung.

 

 

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