Arbeitsmarkt
Seit dem Höhepunkt des Stahlbooms im Wirtschaftswunder-Jahr 1961 hat Oberhausen vornehmlich durch das Wegbrechen der Kohle- und Stahlindustrie 58.600 Arbeitsplätze verloren. Das war mehr als die Hälfte aller 108.600 Arbeitsplätze, die unsere Stadt 1961 hatte. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben uns zusammen mit den Oberhausener Bürgerinnen und Bürger den gewaltigen Herausforderungen des Strukturwandels gestellt und ihn bewusst gestaltet. Darum ist es uns gelungen, im gleichen Zeitraum fast 30.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Von 2005 bis 2008 wurden in Oberhausen 2.200 Arbeitsplätze durch unsere Anstrengungen als Mehrheitsfraktion im Rat und durch die engagierte Arbeit der Kolleginnen und Kollegen der Wirtschaftsförderung geschaffen. Das heißt, hier standen handfeste Verlagerungen an. Dazu kommen noch rund 1.000 Arbeitsplätze bei Oxea, der ehemaligen Ruhrchemie. Aktuell stehen wir in konkreten Verhandlungen über Ansiedlungen mit insgesamt 500 neuen Arbeitsplätzen.
Wirtschaft ist dynamisch, es kommen Firmen, es gehen Firmen. Deshalb ist es keine Schlappe für Oberhausen, wenn einzelne Unternehmen die Stadt verlassen, solange die Gesamtbilanz stimmt!
Und die Bilanz stimmt bei uns: 2.200 Arbeitsplätzen stehen für Oberhausen im Haben; im Soll dagegen 750 Verluste durch Abwanderung und Arbeitsplatzabbau. So schmerzlich das ist, bleibt dennoch ein deutliches Plus von 1.450 Arbeitsplätzen. Das ist der Maßstab für die Qualität der Wirtschaftsförderung, die wir als Oberhausener Sozialdemokraten gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Wirtschaftsförderung Oberhausen (WFO) betreiben.
Vielfältige kommunale Anstrengungen haben diese positive Bilanz möglich gemacht. Dazu zählen vor allem die aktive Wirtschaftsförderung, die verbesserte regionale Zusammenarbeit im Ruhrgebiet und unsere Initiativen zur gezielten Qualifizierung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.
Auf diese Weise haben wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wesentlich dazu beigetragen, die Lebenskraft unserer Stadt zu erhalten und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft in Oberhausen zu erschließen. Diesen erfolgreichen Weg will die Oberhausener SPD auch in den kommenden Jahren weitergehen.

